Großes Aufatmen bei den Landwirten in der Region

Die Landwirte in der Region sind erleichtert, waren doch schlimme Ernteeinbußen für dieses Jahr zu befürchten. Denn aufgrund des milden Winters hatten sich besonders die Wildschweine unverhältnismäßig vermehrt und schon große Schäden in Wald und Flur angerichtet.


Die Jäger waren, trotz teilweise sogar nächtlicher Einsätze, nicht in der Lage, der Plage Herr zu werden. „Obwohl wir die dreifache Abschußzahl gegenüber dem Vorjahr haben, reicht das nicht aus, den Bestand auf normales Maß zu reduzieren“, so Kreisjagdobervorsitzender Werner Heger-Venator.

Nun aber kann Enttwarnung gegeben werden. Die Rettung kommt erstaunlicherweise aus den Karpaten. Denn von dort sind einige Rudel einer relativ neuen und ganz speziellen Wolfsart (lupus scrofa karpati) kürzlich hier eingewandert. Diese besonders großen und kräftigen Exemplare der Gattung haben sich auf die Jagd nach Wildschweinen spezialisiert.

lupus scrofa karapati
lupus scrofa karpati in freier Wildbahn
Amateuraufnahme – Autor unbekannt

„Das ist zum einen dem Umstand zu verdanken, dass es auch in den Karpaten mittlerweile sehr große Bestände von Wildsäuen gibt, wodurch diese den Wölfen praktisch vor die Fänge gelaufen sind“, so Diplom-biologe Karl-Hermann Wolfenbacher.

Aber besteht bei so großen Tieren keine Gefahr für die Menschen, fragen wir den Fachmann. „Nein, ganz im Gegenteil. Da es sich hierbei um eine besonders seltene Kreuzung mit verwilderten Exemplaren von sus scrofa domestica handelt, haben die genetisch bedingt, eine enge Beziehung zum Menschen“

Und dann berichtet er stolz von einem wirklich erfreulichen Ereignis, das kürzlich in Wildenbach, einem Örtchen vergleichbar mit Teschenmoschel, die Herzen der Einwohner erwärmte. Dort hatten sich zwei kleine Kinder im Wald verirrt, die Eltern waren schon in großer Sorge um Hans und Grete. Da tauchten sie am Abend plötzlich wieder auf, begleitet und heimgeführt von drei großen, freundlichen Tieren. „Und das waren diese tollen Wölfe,“ schwärmt der Experte.

Mittlerweile wurde bekannt, dass der Deutsche Verband für Schutzwachunde überprüft, ob lupus scrofa karpati  in das Vereinsregister aufgenommen wird. „Diese hochintelligenten Tiere scheinen für unsere Aufgaben bestens geeignet,“ erklärt der Vorsitzende Walter Wachsam auf einer Pressekonferenz.

Wir sind gespannt, wie es weitergeht und werden die Sache für Sie aufmerksam verfolgen.

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