Hinkeltreff

Ein neuer Treffpunkt im Dorf ist gerade heiß begehrt. Die Hinkel bei Heinrich Lutzer. Nun mag man ja denken, daß so ein paar Hühner in einem Dorf nichts besonderes sind. Doch hier ist das anders. Die Wiese stiftete Hans, der Stall wurde bei Heini nebenan gebaut.

4 Legereife Hühner wurden gekauft. 2 gehören Heini, 1 Hans und Tahnee hat kurzerhand ein Huhn das grüne Eier legt ausgesucht. Dazu kamen 6 Eier die ausgebrütet wurden. Nun laufen stolze 10 Hinkel auf der Wiese rum und ein paar Eier konnten auch schon abgelesen werden.

Gemeinsam kümmert man sich liebevoll um das Wohlergehen der kleinen Hinkelschar. Man läßt sie morgens raus, holt sie abends rein und sie werden nur mit dem besten Futter gefüttert. Gegen die Hitze ein großer Unterstand und immer frisches Wasser.
Soweit so gut. Eben glückliche Hühner in einem Dorf. Doch es lohnt sich sie von nahem zu betrachten. Irgendwie erinnert mich jedes an einen Dorfbewohner . Hans  wollte mir nicht verraten, welches ihm gehört, doch dies hier passt irgendwie zu ihm:

Und „Ella“, Tahnee’s Huhn erinnert mich an……..

Wahrscheinlich ist das auch der Grund, warum man stundenlang voller Begeisterung bei den Hinkeln zubringen kann. Die Grillabende werden schon dorthin verlegt. In Teschenmoschel  ist eben ein Huhn nicht nur ein Huhn.

Bleibt abzuwarten, wenn aus den jungen Hühnern stolze Hähne werden und man sie trennen muss.  Man kann doch einen Dorfbewohner nicht einfach eliminieren. Oder wird es gar einen handfesten Dorfstreit geben, weil morgens um fünf Hähne krähen.
Wir dürfen gespannt sein, wie es weiter geht mit den Hinkeln, den Dorfbewohnern und den neuen Treffpunkt.

3 Gedanken zu „Hinkeltreff“

  1. Na da ist doch mal ne tolle Sache – das hört man gerne.
    Und jetzt weiß ich auch, warum mein Flecki seit einiger Zeit noch stolzer rumläuft. Denn zumindest teilweise ist er an der Geschichte beteiligt.

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